Kost für Leib und Seele

Dichte Sanddornsträucher trotzen hier Wind und Salz, während seltene Tierarten einen geschützten Lebensraum finden. Wir von der Insel schätzen diesen ruhigen und unberührten Ort sehr. Wer den schmalen Pfaden folgt, entdeckt viel mehr als nur eine Landschaft. Was macht denn das Sanddorntal so besonders für Körper und Seele?

Die Nationalparkrangerin erzählt:
„Wenn du hier unterwegs bist, merkst du bestimmt, dass dieser Teil der Insel eine gewisse Ruhe ausstrahlt. Fernab vom Trubel liegt zwischen Dünen, Heideflächen und schmalen Pfaden, mitten im Nationalpark, ein ganz besonderer Kraftort.
Namensgeber dieses Tals ist der Sanddorn. Die dichten, oft dornigen Sträucher wachsen hier ausgezeichnet und leuchten im Spätsommer und Herbst mit ihren orangefarbenen Beeren. Der Sanddorn ist ein echter Überlebenskünstler, kommt mit Wind, Salz und wenig Nährstoffen zurecht. Viele kennen den Sanddorn auch als natürliche Vitaminquelle von der Inselküche.
Hier im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer ist das Sanddorntal vor allem auch ein wichtiger Rückzugsort für Tiere. Für Brutvögel, insbesondere viele Singvögel, ist der Sanddorn im Herbst auch eine wichtige Nahrungsquelle auf ihrem Zug in die Überwintergungsgebiete. Also bleibe bitte auf den Wegen und genieße die Natur mit Abstand. So hilfst du mit, diesen besonderen Lebensraum zu bewahren.
Wenn du deine Gedanken treiben lassen möchtest, ist der Seelenpfad genau das Richtige für dich. Er führt durch diese stille Landschaft und lädt dazu ein, zur Ruhe zu kommen und den Moment bewusst wahrzunehmen. Also nimm dir gerne die Zeit, schau genau hin und lasse diesen Ort auf dich wirken.“

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