Nordseeinsel Wangerooge: Presse -> Pressemitteilungen

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Pressemitteilung des Nationalparkhauses "Rosenhaus"

 

Ein Jahr aktiv für die Natur: Freiwilliges Ökologisches Jahr auf Wangerooge

Wangerooge. Dieses Jahr haben die beiden Einsatzstellen für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) auf Wangerooge Glück gehabt. Sowohl das Nationalpark-Haus „Rosenhaus“ als auch die Naturschutz- und Forschungsgemeinschaft der Mellumrat e.V. konnten jeweils einen weiteren FÖJ-Platz vergeben.  Ein FÖJ-Platz ist den Einsatzstellen jährlich sicher, der zweite wird zusätzlich von der Trägergemeinschaft verlost.  Die derzeitigen FÖJler sind Katrin Müller (20), Simin Ghafouri (19), Andreas Bange (19) und Susanne Randelhoff (19).

 „Das FÖJ ist eine wunderbare Chance zwischen Schule und Studium etwas Sinnvolles zu tun und zugleich Neues und Spannendes zu erleben“, sind sich alle vier einig. Zudem steht fest: „Das Leben auf der Insel ist etwas vollkommen anderes als auf dem Festland.“

Katrin Müller aus Seeheim-Jugenheim nähe Darmstadt und Simin Ghafouri aus Witzenhausen bei Göttingen sind im Rosenhaus in der Öffentlichkeits- und Umweltbildungsarbeit tätig. Das Nationalpark-Haus Wangerooge ist eines von 14 Umweltbildungseinrichtungen im Nationalpark „Niedersächsisches Wattenmeer“. Das Haus bietet Groß und Klein viele Möglichkeiten das Weltnaturerbe Wattenmeer besser kennen zu lernen. Neben einer Dauerausstellung werden viele verschiedene Führungen angeboten. „Ob mit Kindern auf Muschelsuche am Strand, in den Dünen unterwegs oder abends bei den Lichtern am Meer, die Veranstaltungen sind vielseitig und immer spannend“, so Simin Ghafouri.

Andreas Bange aus Bettinghausen bei Soest und Susanne Randelhoff aus Dettingen/Erms in der Nähe von Stuttgart wohnen und arbeiten in der Oststation des Mellumrates. Der Mellumrat ist ein im Oldenburger Land regional tätiger Naturschutzverein, der seit 1935 auf Wangerooge aktiv ist. Die Hauptaufgaben der FÖJler und anderer Naturschutzwarte ist die Erfassung der Brut- und Gastvogelbestände, sowie regelmäßige Spülsaumkontrollen und Öffentlichkeitsarbeit. Bei den 14-tägig stattfindenden Wasser- & Watvogelzählungen werden alle Vögel erfasst, die sich zu dem Zeitpunkt auf der Insel befinden. „Die Arbeit auf der Insel ist spannend und abwechslungsreich; es ist schön so viel draußen zu sein“, meinen Andreas Bange und Susanne Randelhoff.

Die vier FÖJler sind noch bis Ende August 2011 auf Wangerooge tätig.

Was sie danach machen wollen, wissen sie auch schon: Andreas Bange und Simin Ghafouri möchten später im Naturschutz tätig sein und in diese Richtung studieren (Landschaftsökologie und Naturschutz); Katrin Müller wird eine Ausbildung zur Informatikkauffrau antreten und Susanne Randelhoff möchte Bibliotheks- und Informationsmanagement studieren.

Das Freiwillige Ökologische Jahr ermöglicht Jugendlichen nach der Schule ein Jahr lang im Umwelt- und Naturschutz zu arbeiten und auf diese Weise praktische Erfahrungen zu sammeln. Begleitet wird das Jahr durch 5 Seminare der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz, bei denen sich alle Freiwilligen einer Region treffen. Im Vordergrund stehen verschiedene Umweltthemen, die von den Teilnehmern mitbestimmt werden können. Das FÖJ ist ein Angebot für junge Leute zwischen 16 und 26 Jahren mit Lust auf Naturschutzarbeit.

Es wird in Niedersachsen über die Alfred Töpfer Akademie für Umwelt- und Naturschutz organisiert. Mehr Informationen finden sich unter deren homepage www.nna.de. Für das FÖJ 2011/2012 kann man sich vom 1. Februar bis zum 15. März 2011 direkt bei der NNA bewerben. Die Unterlagen dazu finden sich auf der genannten hompage.

Pressemitteilung Freiwilliges Ökologisches Jahr auf Wangerooge als PDF-Datei

 


Lions Club der Nordseeinsel Wangerooge veranstaltet
1. Nordsee-Symposium der Bildhauerei

Wenn eine Kunstveranstaltung sich im Motto "Des Meeres und der Liebe Wellen" auf ein Stück von Franz Grillparzer bezieht, das zudem noch auf der klassischen Griechischen Sage von Hero und Leander beruht, dann erwartet man nicht weniger als das dramatische Aufeinandertreffen von Lebensweisen, Vorstellungen und Ideen auf offener Bühne. Und genau dies wird dem Besucher des 1. Nordsee-Symposiums Bildhauerei zwischen dem 25.08. und dem 14.09.2008 auf der kleinsten der ostfriesischen Inseln geboten. Als Bühne für das bildhauerische Schaffen im öffentlichen Raum dienen Plätze und Gebäude der Insel. Dort treffen die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Künstlerinnen und ihre Werkstoffe aufeinander. Der Besucher kann hautnah und direkt den Prozess des Schaffens eines Kunstwerkes miterleben. Nicht des Ausstellen vorhandener Werke, sondern das Erlebnis des Entstehens eines Kunstwerkes steht im Vordergrund.

Mit der Auswahl der drei Künstlerinnen Ingeborg Mayr, Susanne Kraißer und Stephanie Stellmann ist es dem Lions Club Wangerooge gelungen, eine spannende Mixtur von Künstlerinnenpersönlichkeiten und unterschiedlichsten Werkstoffen (Keramik, Bronze und Holz) für das Symposium zu verpflichten. Wie schon für das Publikum im antiken Griechenland gilt auch für die Besucher des 1. Nordsee-Symposiums Bildhauerei auf Wangerooge - man darf gespannt sein.

Pressemitteilung 1. Nordsee-Symposium Bildhauerei als PDF-Datei

Informationen zu den Künstlerinnen, Werkstoffen und geplanten Arbeiten

Ingeborg Mayr, KeramikSusanne Kraißer, BronzeStephanie Stellmann, Holz